Februar

Schneeglöckchen und Krokusse stimmen auf den Frühling und die neue Gartensaison ein. Bringen Sie mit dem Frühlingserwachen Bäume und Gehölze wieder in die richtige Form und starten Sie mit den ersten Pflegemassnahmen im Garten.

Aussaat im Zimmergarten

Endlich ist es soweit! Ende Februar können Sie auf der Fensterbank mit der Aussaat der ersten Nutzpflanzen, wie Paprika, Kohlrabi und Porree sowie Zierpflanzen, wie Petunien, Begonien und Löwenmäulchen beginnen. Für die Anzucht im Zimmergarten eignen sich insbesondere Aussaatschalen und Mini-Gewächshäuser. Befüllen Sie diese mit einem nährstoffarmen Substrat, wie zum Beispiel der COMPO SANA Aussaat- und Kräutererde. Durch den Nährstoffmangel wird die Ausbildung eines kräftigen Wurzelsystems angeregt. Nehmen Sie die Aussaat entsprechend der jeweiligen Herstellerangaben vor, decken Sie diese mit etwas Substrat ab und drücken Sie die Erde vorsichtig an. Zu guter Letzt nur noch mit einer feinen Brause angiessen und die Aussaat an einen hellen Platz stellen. Fertig! Jetzt heisst es regelmässig giessen und sich an den heranwachsenden Pflänzchen erfreuen.

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Die ersten Frühlingsboten

Hyazinthen, Narzissen, Krokusse und Primeln kündigen zumindest im Haus bereits den Frühling an. Um möglichst lange Freude an den Pflanzen zu haben, sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass die grünen Knospen gerade erst durchkommen. Von Exemplaren mit langen Hälsen und weichen Blättern sollten Sie auf jeden Fall die Finger lassen! Zu Hause angekommen, können Sie die Frühblüher in Schalen, Körben und Gläsern vielfältig miteinander kombinieren. Beim Einpflanzen ist es wichtig, dass nur die Wurzeln und nicht die Zwiebeln mit Erde bedeckt werden. Um die Blütezeit der Frühblüher zu verlängern, sollten Sie für die Pflanzen einen möglichst kalten Standort wählen und Sie nur mässig giessen. Bei Heizungsnähe und Staunässe findet der Blütentraum sonst ein schnelles Ende. Wenn der letzte Frost vorbei ist, können Sie die Frühlingszwiebeln im Garten auspflanzen, damit sie im nächsten Jahr wieder blühen.

Winterruhe Adé

Wenn die Tage länger werden und die Lichtintensität zunimmt, wird das Wachstum der Pflanzen angeregt. Die Winterruhe endet für viele Zimmerpflanzen daher bereits im Februar/März. Überprüfen Sie vor dem Neuaustrieb den Ballen Ihrer Lieblinge, ist dieser kompakt und sind auf der Erdoberfläche feine Wurzeln sichtbar, dann wird es Zeit fürs Umtopfen.

zum Artikel „Richtig Umtopfen – kleiner Aufwand, grosse Wirkung

Christrosen

Während Christrosen, auch genannt Schneerosen oder Weihnachtsrosen, im Sommer fast ein wenig unscheinbar wirken, lassen Sie im Winter den Balkon erblühen. Von Februar bis April erfreuen Sie uns mit ihren auffallend grossen Blüten in weisser, gelber oder purpurner Farbe. Doch lassen Sie sich von Ihrer Schönheit nicht verführen, Christrosen sind in allen Pflanzenteilen für Mensch und Haustiere giftig. Sie sollten Sie ohne Gartenhandschuhe nicht berühren! In der Pflege haben Christrosen keine grossen Ansprüche. Die Stauden bevorzugen einen Standort im lichten Halbschatten und brauchen vor allem im Sommer einen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Platz. Giessen Sie Christrosen sehr zurückhaltend und achten Sie darauf, dass das Wasser gut aus dem Kübel abfliessen kann, die Pflanzen vertragen keine Staunässe.

Gräser schützen

Ziergräser auf Balkon- und Terrasse werden immer beliebter. Sie schützen uns vor neugierigen Einblicken oder verdecken unschöne Ausblicke. Die meisten Gräser, wie das beliebte Pampasgras, leiden im Winter vor allem unter der nassen Witterung. Verhindern Sie daher dass Feuchtigkeit in den Blattschopf eindringt und Fäulnis verursacht. Nehmen Sie die Gräser zusammen, drehen Sie diese einmal in sich und binden Sie dann zusammen. Da die Wurzeln im Kübel durch das begrenzte Erdreich weniger vor Frost geschützt sind als im Garten, sollten Sie die Pflanzen zudem am Besten in der Nähe einer Hauswand überwintern oder den Kübel mit einem Vlies umwickeln.

zum Pflanzenratgeber: Ziergräser

Obstbäume schneiden

Für den Erhalt der Vitalität und Ertragskraft ihrer Obstbäume ist ein regelmässiger Beschnitt unverzichtbar. Grundsätzlich gilt, dass die Schnittmassnahmen in der Ruhephase des Baumes durchgeführt werden sollten, damit er sich bis zum Neuaustrieb regenerieren kann. Obstbäume sollten Sie daher an frostfreien Tagen im Winter oder zeitigem Frühjahr schneiden.
Haben Sie dabei keine Angst vor Fehlern! Sie werden aus Ihren Erfahrungen lernen und jedes Jahr sicherer im Umgang mit der Astschere werden. Nach dem Baumschnitt empfehlen wir Ihnen die Schnittflächen mit einem Wundverschlussmittel, wie z.B. Lac Balsam, zu versiegeln. Durch das Auftragen unmittelbar nach der Schnittmassnahme unterstützt es die Wundheilung und verhindert das Eindringen von Bakterien, Viren und Pilzen.

zum Artikel „Warum Baumschnitt so wichtig ist"

Frühjahrspflanzung: Wurzelnackte Gehölze pflanzen

Eine Frühjahrspflanzung ist vor allem für frostempfindliche Pflanzen und grössere Bäumen empfehlenswert. Sie überstehen den stürmischen Herbst und kalten Winter besser, wenn Sie eine Gartensaison Zeit haben, um sich an den neuen Standort anzupassen. Mit der Pflanzung von wurzelnackten Gehölzen, wie Hartriegel, Forsythien und Rosen, können Sie im Frühjahr starten, sobald der Boden nicht mehr durchfroren ist. Sie müssen in der Vegetationsruhe in den Boden eingebracht werden, damit ihnen vor dem Neuaustrieb ausreichend Zeit verbleibt um ein kräftiges Wurzelwerk zu entwickeln. Nur so stehen den Gehölzen in der Wachstumsphase ausreichend Wasser und Nährstoffe zur Verfügung, um neue Triebe, Knospen und Blüten zu bilden. Mit der Pflanzung stark frostgefährdeter Gehölze, wie Hortensien, Rhododendron, Pfirsich und Aprikose sollten Sie bis April/ Mai warten.