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Steckbrief

Glockenheide

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Bedürfnisse

Giessen:
viel
Licht:
Sonne/Halbschatten
Pflegeaufwand:
gering

Blütezeit

Eigenschaften

Einsatzbereich:
Beete, Kübel, Balkonkästen
Wuchshöhe:
bis zu 50 Zentimeter
Blütefarbe:
Rosa

Richtig pflanzen

Glockenheide pflanzen

Blühende Glockenheide im Spätsommer

Die Glockenheide (Erica tetralix) erfreut sich im Spätsommer immer grösserer Beliebtheit. Der Zwergstrauch ist eine Pflanzart der Heidekräuter und gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Da man die Glockenheide in ihrer natürlichen Umgebung vor allem in Mooren findet, nennt man sie auch Moorglockenheide. Weitere gängige Bezeichnungen der Glockenheide sind Sumpf- oder Torfheide. Übrigens: Mit über 800 verschiedene Arten ist die Welt der Heidekräuter äusserst vielseitig – in unseren Gärten findet man aber vor allem die Schneeheide, Knospenheide und die Besenheide.

Glockenheide: Wuchs & Blütezeit

Bei der Glockenheide (Erica tetralix) handelt es sich um einen immergrünen Zwergstrauch, der eine Wuchshöhe und -breite von bis zu 50 Zentimetern erreichen kann. Der Strauch besitzt feine, flach verlaufende Wurzeln und kleine, nadelförmige Blätter. Ihren Namen verdankt die Glockenheide ihren glockenförmigen Blüten. Diese können Sie während der Blütezeit von Juni bis September bewundern, wenn sie mit einer Vielzahl kleiner, glockenförmiger Blüten in einem zarten Rosa bezaubert. Die Glockenheide zählt zu den bienenfreundlichen Pflanzen. Ihre zarten Blüten produzieren Nektar, der verschiedene Insekten, einschliesslich Bienen, anzieht. 

Herkunft der Glockenheide

Ihre Wurzeln hat die Glockenheide im atlantischen Europa – vor allem in Frankreich, Irland, Grossbritannien, Portugal, Spanien, aber auch in Benelux-Länder ist sie zuhause. Dabei bevorzugt die Glockenheide vor allem Heide- und Moorlandschaften mit einem sauren, nährstoffarmen und sandig- bis torfigen Boden.

Der richtige Standort für die Glockenheide

Grundsätzlich bevorzug die Glockenheide einen Platz in der Sonne oder im Halbschatten. Sie kann eine wunderbare Bereicherung für Gärten, Balkone oder Terrassen sein, wenn die richtigen Bedingungen geschaffen werden. Da sie ursprünglich in feuchten Heide- und Moorlandschaften zuhause ist, sollten Sie versuchen, ihren Lebensraum nachzuahmen. Im Garten sollte darauf geachtet werden, dass der Boden gut durchlässig, sauer und feucht ist. Haben Sie keinen sauren Boden, bietet sich eine spezielle Erde für Moorbeetpflanzen an, wie die COMPO SANA® Rhododendron- und Hortensienerde. Kalkhaltigen Böden sind für den Zwergstrauch eher ungeeignet. 

Glockenheide pflanzen – wann ist die beste Pflanzzeit?

Die idealen Zeiträume, um die Glockenheide zu pflanzen, sind der Herbst oder das Frühjahr. Dann sind die Bedingungen für das Anwachsen und Wurzeln optimal. Im Herbst sind die Bodentemperaturen noch relativ warm, was die Wurzelbildung fördert. Achten Sie darauf, die Pflanze vier bis sechs Wochen vor dem ersten Frost zu pflanzen. So hat sie genügend Zeit, bevor der Winter eintritt. Auch im Frühling ab Mitte April ist eine Bepflanzung – sofern es keine Fröste mehr gibt – möglich. Der Vorteil ist, dass die Glockenheide dadurch während der Wachstumsperiode im Frühling und Sommer an Stärke gewinnen kann.

Richtig pflegen

Glockenheide pflegen

Wie oft muss man die Glockenheide giessen?

Die Glockenheide (Erica tetralix) hat einen hohen Wasserbedarf und bevorzugt einen gleichmässig feuchten Boden. Der Wurzelballen sollte niemals komplett austrocknen. In den Frühlings- und Sommermonaten, während der aktiven Wachstumsperiode, sollten Sie die Glockenheide regelmässig am Morgen giessen. Während der Herbst- und Wintermonate, wenn die Glockenheide in eine Ruhephase übergeht, kann das Wässern reduziert werden.

Auf Staunässe reagiert die Glockenheide empfindlich. Überprüfen Sie vor dem Griff zur Giesskanne deshalb mithilfe der Fingerprobe, wie feucht oder trocken die Erde ist, um zu sehen, ob die Pflanze überhaupt Wasser braucht. Verwenden Sie zum Giessen kein kalkhaltiges Leitungswasser, sondern am besten Regenwasser oder abgekochtes Wasser, denn die Glockenheide verträgt Kalk nicht besonders gut.

Braucht die Glockenheide Dünger?

Um zu wachsen und ihre hübschen Blüten auszubilden, braucht die Glockenheide ab und an Nährstoffe. Der ideale Zeitpunkt für die Hauptdüngung ist das Frühjahr, da dann die Wachstumsperiode beginnt. Nutzen Sie hierfür einen Langzeit-Dünger, der speziell für säureliebende Pflanzen wie Heidepflanzen oder Rhododendren entwickelt wurde. So ist der Gesal Rhododendron u. Hortensien Langzeit-Dünger optimal auf die Bedürfnisse von Moorbeetpflanzen abgestimmt und versorgt die Heidepflanzen für bis zu fünf Monate mit allen wichtigen Nährstoffen. Eine einzige Düngung mit dem Langzeitdünger reicht daher für das gesamte Gartenjahr aus.

Glockenheide: der richtige Rückschnitt

Der Rückschnitt ist wichtig, um die Gesundheit der Pflanze zu fördern, das Wachstum anzuregen und eine schöne Form zu erhalten. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt der Glockenheide ist nach der Blütezeit im Spätsommer oder Herbst – kann aber auch bis in den Februar hinein, kurz vor dem Neuaustrieb, stattfinden. Beim Rückschnitt schneiden Sie die verblühten Blütenstände einfach ab, um die Bildung neuer Blütenknospen zu fördern. Achten Sie darauf, nicht zu tief in das alte Holz der Pflanze zu schneiden, da sie an den älteren Teilen des Strauchs oft nur begrenzt neues Wachstum bildet. Ein leichter Rückschnitt reicht normalerweise aus, um ein gesundes Wachstum zu fördern. Verwenden Sie für den Rückschnitt der Glockenheide grundsätzlich scharfe und saubere Werkzeuge, um ein sauberes Schneiden zu gewährleisten und Verletzungen an der Pflanze zu vermeiden.

Ist die Glockenheide winterhart?

Die Glockenheide ist winterhart. Je nach Sorte kann sie an einem windgeschützten Platz im Garten auch mal Minusgrade von -30 Grad ertragen. Halten die frostigen Temperaturen jedoch längere Zeit an oder steht die Glockenheide im Balkonkasten oder Kübel, braucht sie einen Winterschutz. Decken Sie die Pflanze im Beet mit etwas Laub ab. Diese Schicht bewahrt die Glockenheide vor der Kälte und schützt ausserdem vor Austrocknung. Da Pflanztöpfe weniger Frostschutz bieten als Erdböden, sind die Wurzelballen stärker gefährdet. Umwickeln Sie den Topf daher mit einer alten Decke, Vlies oder einer Noppenfolie. 
 

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