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Bauen Sie das beliebte Gemüse selber an

Tomaten aussäen und pflanzen – so funktioniert’s!

Tomaten sind beliebter denn je: Hinter der Kartoffel sind sie sogar das zweitmeistverzehrte Gemüse in Europa – kein Wunder also, dass sich immer mehr Gärtner am Anbau ihrer eigenen roten Früchte versuchen. Ganz anspruchslos ist das sonnenverwöhnte Gemüse allerdings nicht. Damit trotzdem alles glatt läuft, zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie am besten vorgehen. Denn mit den richtigen Handgriffen ist der Weg von der Aussaat bis zur Ernte gar nicht so schwer.

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Der richtige Zeitpunkt ist wichtig

Ab März können Tomaten vorgezogen und gepflanzt werden

Tomaten lieben die langen, heissen Sommer im Süden – unser Sommer ist ihnen eigentlich zu kalt und vor allem zu kurz. Damit Sie bis zum Herbst trotzdem eine gute Ernte einfahren, müssen Tomaten in unseren Breitengraden vorgezogen werden. Hierfür eignet sich ab Mitte März eine warme, helle Fensterbank oder ein beheiztes Gewächshaus, denn die Keimtemperatur liegt bei 20 bis 24°C. Ab Mitte Mai, wenn es sicher nicht mehr friert, dürfen die Pflanzen nach draussen umziehen. Theoretisch können Sie Tomaten ab diesem Zeitpunkt auch direkt ins Beet säen. Allerdings brauchen die Pflänzchen dann noch recht lange, bis sie erste Früchte tragen und die Ernte fällt – über die gesamte Tomatensaison betrachtet – deutlich geringer aus

Von der Saat bis zur Frucht

Schritt für Schritt zum Tomatengenuss

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    Das Anzuchtgefäss mit Erde füllen

    Füllen Sie einen Anzuchttopf oder eine Anzuchtschale mit Anzuchterde und drücken diese leicht an.

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    Tomatensamen aussäen

    Bringen Sie die Tomatensamen etwa einen Zentimeter tief in die Erde ein und schliessen das dadurch entstandene Loch wieder. Da Tomaten Dunkelkeimer sind, benötigen ihre Samen eine dünne Decke aus Erde, um sich entwickeln zu können.

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    Vorsichtig befeuchten

    Giessen Sie die Erde vorsichtig an, damit das Saatgut nicht aufschwemmt. Sie können auch eine Sprühflasche zum Befeuchten benutzen.

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    Keimlinge regelmässig giessen

    Tomaten keimen nach etwa 10 bis 14 Tagen. Halten Sie die Erde stets feucht, aber nicht nass. Sollten Sie eine Haube über Ihre Anzuchttöpfe gestülpt haben, lüften Sie diese einmal täglich. Entfernen Sie diese ganz, sobald sich nach den Keimblättern das erste richtige Blattpaar bildet. Zu feuchte Bedingungen fördern Pilzkrankheiten.

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    Tomaten umtopfen oder pikieren

    Anzuchttopf und -schale werden den noch zarten Tomatenpflanzen schnell zu klein. Daher dürfen sie zeitnah in einzelne, etwas grössere Töpfe mit Tomatenerde gepflanzt werden. Darin können Sie sich gut entwickeln, bis sie nach draussen dürfen.

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    Tomaten düngen

    Beginnen Sie mit der ersten Düngung, nachdem sich das zweite bis dritte Blattpaar gebildet hat. Am Anfang eignet sich am besten Flüssigdünger. Später können Sie auch einen Langzeitdünger verwenden. Beachten Sie, dass frische Tomatenerde schon Dünger enthält: Nach dem Umtopfen muss also einige Wochen lang nicht zusätzlich gedüngt werden.

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    Der Umzug ins Freie

    Ab Mitte Mai, in der Regel nach den Eisheiligen, dürfen die Tomaten ins Freie umziehen. Die Pflänzchen können entweder in grössere Töpfe oder Kästen auf den Balkon, ins Beet oder auch in ein Hochbeet gepflanzt werden. Im Gewächshaus dürfen Sie bei ausreichender Belüftung ebenfalls bleiben. Tomaten lieben Sonne und mögen keinen direkten Regen oder zu viel Wind – das sollten Sie bei Ihrer Standortwahl bedenken.

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    Für sicheren Halt sorgen

    Viele Tomatenarten wollen hoch hinaus. Stützen Sie sie deshalb auf jeden Fall mit Tomatenstäben oder Rankgittern ab. So minimieren Sie die Gefahr, dass die Tomatenpflanze durch Windböen oder allzu schwere Früchte abknickt.

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    Tomaten ausgeizen

    Als Ausgeizen bezeichnet man das Abschneiden oder Herausbrechen der sogenannten Geiztriebe, die in den Blattachsen wachsen. Dadurch erhalten die früchtetragenden Haupttriebe mehr Wasser und Nährstoffe zum Ausreifen saftig-süsser Tomaten.

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    Tomaten ernten

    Ist eine Tomate reif, lässt sich das meistens an ihrer satten Farbe erkennen. Lässt sie sich bei leichtem Druck zudem ganz einfach vom Stil lösen, kann sie definitiv verzehrt werden. Achtung: Noch grüne Tomaten sind giftig!

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