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Drachenbaum

Drachenbaum
Drachenbaum nah
Drachenbaum Topf

Bedürfnisse

Giessen:
mittel
Licht:
Sonne/Halbschatten
Pflegeaufwand:
gering

Eigenschaften

Einsatzbereich:
Wohnzimmer, Büro, Wintergarten
Wuchshöhe:
1,5 m
Blütefarbe:
grünlich-weiss, cremeweiss

Richtig pflanzen

Drachenbaum pflanzen

Drachenbaum – für tropisches Flair im Haus

Wer auf der Suche nach einer pflegeleichten und robusten Zimmerpflanze ist, kommt um den Drachenbaum nicht drumherum. Eigentlich sind Drachenbäume (Dracaena) in tropischen und subtropischen Klimazonen heimisch, einige Arten lassen sich in unseren Breitengraden jedoch auch als Zimmerpflanze kultivieren. Dabei erfreuen sich drei Drachenbaumarten besonderer Beliebtheit: der Kanarische Drachenbaum (Dracaena draco), der Duftende Drachenbaum (Dracaena fragrans) und der Gerandete Drachenbaum (Dracaena marginata).
Um einen klassischen Baum handelt es sich im Übrigen nicht, obwohl man das bei dem Namen vermuten könnte. Die Pflanze bildet lediglich einen verholzten Stamm, mit dem sie in freier Natur mehrere Meter Höhe erreichen kann. Als Zimmerpflanze wird der Drachenbaum je nach Sorte und Standort immerhin bis zu zwei Meter hoch. Mit seinen reingrünen oder panaschierten Blättern sorgt der Drachenbaum für ein tropisches Flair im Wintergarten oder Wohnzimmer – und gilt zudem als kleiner Luftreiniger. Nach einigen Jahren können Sie sich über grünlich-weisse oder cremeweisse Blüten freuen. Auf die kugeligen, roten oder orangefarbenen Früchte, die sich in freier Wildbahn bilden, muss man jedoch meist verzichten.

Drachenbaum: Standort auswählen

Der richtige Standort ist für das Wohlbefinden des Drachenbaums entscheidend. Steht der Drachenbaum beispielsweise zu sonnig, können die Blätter verbrennen. Steht er zu dunkel, werden die Triebe weich und anfällig für Schädlinge. Daneben spielt die Luftfeuchtigkeit eine Rolle. So zeigen sich beispielsweise häufig während des Winters braune Blattspitzen am Drachenbaum, weil die Luft durch das Heizen zu trocken ist.
Ein schöner Standort für den tropische Exoten könnte beispielsweise ein heller Platz nahe eines grossen West- oder Ostfensters sein. Beim Lüften sollten Sie darauf achten, dass der Drachenbaum geschützt steht, damit er keine Zugluft abbekommt. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Drachenbaum gen Fenster wächst, drehen Sie ihn einfach regelmässig, sodass er von allen Seiten mit Licht versorgt wird.
Die Luftfeuchtigkeit in dem Zimmer sollte zwischen 50 und 65 Prozent betragen. Sollte die Luft etwas zu trocken sein, können Sie Ihrem Drachenbaum etwas Gutes tun, indem Sie seine Blätter mit Wasser besprühen. Dabei bevorzugt die Pflanze zimmerwarmes Regenwasser oder kalkfreies Leitungswasser.
Von März bis Oktober freut sich die Pflanze über Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Im Winter darf der Standort ruhig etwas kühler sein. Während der Sommermonate können Sie den wärmeliebenden Drachenbaum auch an einen halbschattigen, regengeschützten Platz in den Garten oder auf den Balkon stellen. Gewöhnen Sie die Pflanze am besten langsam an die Sonne, damit sie nicht sofort einen Sonnenbrand bekommt. Wenn die Temperaturen tagsüber unter 15 Grad fallen oder starke Regenschauer angekündigt worden sind, holen Sie den Drachenbaum sicherheitshalber an seinen gewohnten Standort im Haus zurück.  

Ist der Drachenbaum giftig?

Wenn Sie Haustiere wie Katzen oder Hunde haben, sollten Sie ein wenig Acht geben, da der Drachenbaum leicht giftig ist. So kann der Verzehr der Pflanzenteile Übelkeit, Schwindel, Kreislaufprobleme oder Erbrechen auslösen. Während ein Erwachsener allerdings eine Menge Blätter essen müsste, damit sich die Symptome zeigen, stellt der Verzehr bei Kleinkindern oder Haustieren tatsächlich ein Risiko dar. Platzieren Sie die Pflanze daher sicherheitshalber ausserhalb der Reichweite von Haustieren und Kindern.

Drachenbaum

Drachenbaum pflanzen

Möchten Sie gerne einen Drachenbaum pflanzen, wählen Sie einen ausreichend grossen Topf für die Pflanze. Wichtig ist, dass der Topf Abzugslöcher besitzt, durch die überschüssiges Giesswasser ungehindert abfliessen kann. Mit einer Drainage am Topfboden können Sie ebenfalls dafür sorgen, Staunässe vorzubeugen.
Der Drachenbaum bevorzugt eine durchlässige, mässig nährstoffreiche Erde. Idealerweise nutzen Sie eine spezielle Erde für Grünpflanzen und Palmen. Diese bietet dem Exoten ideale Voraussetzungen für sein Wurzelwachstum und versorgt ihn die ersten drei bis vier Monate mit allen notwendigen Nährstoffen. Der optimale Pflanzzeitraum ist im Frühjahr. Generell lassen sich Drachenbäume als Zimmerpflanzen aber auch noch gut im Sommer und Herbst pflanzen.

Richtig pflegen

Drachenbaum pflegen

Drachenbaum-Pflege: Drachenbaum giessen

Bei der Pflege des Drachenbaumes spielt die regelmässige Wasserversorgung eine wichtige Rolle. Bevor Sie jedoch direkt zur Giesskanne greifen, sollten Sie kontrollieren, ob die oberste Erdschicht bereits angetrocknet ist. Fühlt sie sich trocken und leicht krümelig an, können Sie den Drachenbaum giessen. Wenn Ihr Leitungswasser sehr kalkhaltig ist, empfehlen wir Ihnen, das Wasser lieber zu entkalken, bevor Sie den Drachenbaum giessen. Alternativ können Sie zu Regenwasser greifen. Geben Sie das Wasser nun direkt auf die Erde, sodass es ohne Umwege an die Wurzeln gelangen kann. Nach spätestens 15 Minuten sollte das überschüssige Giesswasser aus dem Übertopf oder dem Untersetzer entfernt werden, da die Wurzeln des Drachenbaum sonst faulen könnten.

Drachenbaum-Pflege: Drachenbaum düngen

Haben Sie Ihren Drachenbaum soeben in hochwertige und vorgedüngte Grünpflanzen- und Palmenerde gepflanzt, müssen Sie sich in den nächsten Wochen um die Nährstoffversorgung keine Sorgen machen. Erst nach drei bis vier Monaten können Sie damit anfangen, den Drachenbaum zu düngen. Dafür bietet sich beispielsweise ein spezieller Flüssigdünger für Grünpflanzen an, der dem Giesswasser beigemischt wird. Er enthält alle wichtigen Nährstoffe, die Ihr Drachenbaum braucht, um zu einer kräftigen Pflanze heranzuwachsen. Denn dadurch, dass Sie den Drachenbaum düngen, stärken Sie sein Wurzelwachstum, seine Vitalität und seine Widerstandskraft. Leidet Ihre Pflanze unter einem Nährstoffmangel, bildet sie statt der sattgrünen oder panaschierten Blätter eher hellgrüne, gelbliche Blätter. Grundsätzlich benötigt der Drachenbaum während seiner Wachstumsphase, die gegen März beginnt und im Laufe des Herbstes endet, mehr Nährstoffe als im Winter. So können Sie den Drachenbaum ab März ruhig wöchentlich mit Nährstoffen versorgen, wohingegen von Oktober bis Februar eine einmalige Düngergabe pro Monat ausreichend ist. Alternativ können Sie auch Düngestäbchen mit einer dreimonatigen Langzeitwirkung nutzen.

Drachenbaum schneiden

Eine generelle Regel, wann Sie Ihren Drachenbaum schneiden sollten, gibt es nicht. Stattdessen können Sie anhand verschiedener Zeichen selbst erkennen, ob die Zeit für einen Schnitt gekommen ist: Ist Ihr Drachenbaum beispielsweise zu gross geworden, hat er lange, dünne und schwache Triebe ausgebildet oder schmücken ihn mittlerweile viele alte, vertrocknete Blätter, bedeutet das, dass Sie Ihren Drachenbaum schneiden sollten. Durch einen ordentlichen Rückschnitt befreien Sie ihn von altem Ballast und regen ihn zu neuem Wachstum an. Für einen starken Rückschnitt bietet sich das Frühjahr vor dem Neuaustrieb besonders an. Kleinere Schnittmassnahmen können aber das ganze Jahr über erfolgen. So können Sie einzelne dünne Triebe oder braune Blätter direkt entfernen und müssen nicht bis zum Frühjahr warten.

Drachenbaum nah

Drachenbaum umtopfen

Je nach Art und Sorte kann der Drachenbaum in seinen jungen Jahren recht schnell an Grösse gewinnen. Das betrifft nicht nur die für uns sichtbare Wuchshöhe, sondern auch das Wurzelwerk. Ein eindeutiges Zeichen, dass man den Drachenbaum umtopfen muss, sind Wurzeln, die bereits aus den Abzugslöchern herauswachsen, weil ihnen die alte Behausung zu klein wird. Der neue Topf sollte daher einige Zentimeter mehr Umfang besitzen, damit die Wurzeln wieder genügend Platz haben.
Der optimale Zeitpunkt, um den Drachenbaum umzutopfen, ist das Frühjahr, wenn die Wachstumsphase des Drachenbaums beginnt. Nachdem Sie den Drachenbaum vorsichtig aus seinem alten Topf herausgenommen haben, können Sie überschüssige Erde abklopfen und überlange oder verfilzte Wurzeln stutzen, sodass das Wurzelwachstum angeregt wird. Anschliessend setzen Sie den Drachenbaum in frische Grünpflanzen- und Palmenerde, füllen rundherum die Lücken auf, drücken die Pflanze gut an und bewässern sie ordentlich, um ihr das Anwachsen zu erleichtern.
Nach einigen Jahren stellt sich das Wachstum der Pflanze ein wenig ein, sodass Sie den Drachenbaum nur noch alle drei bis vier Jahre umtopfen müssen. Es kann es auch vorkommen, dass die Topfgrösse für den Wurzelballen noch ausreichend ist. Dann säubern Sie den Topf einfach nur gründlich und füllen ihn mit neuer, frischer Erde auf.

Drachenbaum vermehren

Möchten Sie Ihren Drachenbaum vermehren, können Sie sowohl Kopf- als auch Stammstecklinge verwenden. Nachdem Sie die Stecklinge von dem Drachenbaum abgeschnitten haben, stellen Sie diese in ein Behältnis mit Wasser oder stecken sie direkt in einen mit Anzuchterde gefüllten Topf. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Erde zu Beginn gut durchfeuchtet ist.

Schädlinge am Drachenbaum

In der Regel handelt es sich bei dem Drachenbaum um einen robusten und widerstandsfähigen Mitbewohner. Wenn ein Nährstoffmangel herrscht oder die Standortbedingungen nicht optimal sind, werden die Zimmerpflanzen jedoch schwächer und dadurch anfälliger für Schädlinge wie Spinnmilben, Schildläusen oder Wollläusen. Als erste Hilfsmassnahme können Sie den Drachenbaum unter der Dusche mit zimmerwarmen Wasser abbrausen und mit einem Pflanzenstärkungsmittel und regelmässigen Düngergaben unterstützen. Um die Schädlinge erfolgreich zu bekämpfen, bietet sich ein anwendungsfertiges Kontaktmittel an. Mit diesem Mittel wird die Pflanze komplett besprüht. Auch die Blattunterseiten oder Blattachseln, wo sich die Schädlinge gerne verstecken, dürfen nicht vergessen werden, denn das Kontaktmittel wirkt erst, nachdem es tatsächlich Kontakt mit dem Insekt hatte. Nach einer erfolgreicher Behandlung können Sie versuchen, die Standortbedingungen ein wenig zu verbessern, um einem erneuten Befall vorzubeugen.

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