Lachs mit Kräutern

Volles Aroma aus dem Küchengarten

Grillkräuter

Egal ob Fleisch, Fisch, Gemüse oder Käse: Erst mit den richtigen Gewürzen wird das Grillgut so richtig aromatisch. Leider verbrennen getrocknete Kräuter unter der Hitze sehr schnell und schmecken danach auch noch bitter. Wir zeigen Ihnen, wie Sie frische Grillkräuter selbst anbauen und dabei einen besonders intensiven Geschmack erzielen.

Kräuter nicht verwöhnen

5 Regeln für ein gutes Aroma

Im Idealfall müssen wir die Kräuter am Ende gar nicht mitessen, um ihr Aroma zu schmecken. Damit das Grillgut möglichst viel von den grünen Blättchen zurückbehält, sollten Sie den Fokus bei der Anzucht von Grillkräutern auf den Geschmack legen. Dazu gibt es ein paar Grundregeln zu beachten:

  1. Nicht alle Kräuter geben ihren Geschmack gleich gut an gebratene Lebensmittel ab. Während Petersilie oder Basilikum in einer öligen Marinade kaum einen Unterschied machen, entfalten mediterrane Kräuter wie Salbei, Oregano, Thymian oder Rosmarin ein spannendes Aroma.
  2. Je langsamer sie gewachsen sind, desto intensiver ist der Geschmack. Dementsprechend entwickeln im Freiland und ohne Dünger gezogene Kräuter die meisten Geschmacksstoffe. Auch mit dem Wasserangebot sollten Sie es nicht übertreiben und Ihre Kräuter wirklich nur bei Bedarf giessen. Eine geringere Wasser- und Nährstoffzufuhr  minimiert ausserdem das die Wahrscheinlichkeit der Blütenbildung. Für den hübschen Schmuck mobilisiert die Pflanze nämlich viel Energie, was sich leider negativ auf den Geschmack auswirkt.
  3. Nur die Harten für den Grillkräutergarten: Es gibt tatsächlich Sorten, die von Natur aus besonders hartgesotten sind und dementsprechend viel Aroma in sich bündeln. Dazu zählen vor allem die immer häufiger in Gärtnereien erhältlichen Alpenkräuter oder Wildarten.
  4. Bei vielen Kräutern verdunsten die in den Blättern enthaltenen ätherischen Öle in der Mittagssonne. Ist die Tageshitze abgeklungen, werden diese neu gebildet. Der beste Zeitpunkt für die Ernte aromatischer Kräuter ist also in den frühen Morgen- oder den späten Abendstunden.
  5. Damit auf den letzten Metern nicht doch noch etwas schief geht, zuletzt noch einen Tipp für nach der Ernte: Schneiden Sie die Kräuter erst, wenn Sie sie direkt im Anschluss auch verarbeiten. Schneiden Sie die Kräuter nicht im nassen Zustand von der Pflanze und waschen Sie diese nach Möglichkeit auch nach der Ernte nicht ab, da die ätherischen Öle sonst rascher verloren gehen.

Beliebte Grillkräuter

Für die Marinade von Fleisch, Fisch, Gemüse oder Grillkäse

Grundlage

Zwiebel

Beliebt

Knoblauch

Experimentell

Salbei

Mediterran

Rosmarin

Pizzagewürz

Oregano

Aromatisch

Thymian

Gemüsespieße

Grundrezept Grillmarinade

Und was macht man jetzt mit Grillkräutern?

Lassen Sie Ihr Grillgut etwa eine Stunde lang in einer Marinade ziehen, sodass sich die Aromen der Kräuter und Gewürze optimal verteilen können. Bevor es aufs Rost geht, lassen Sie überschüssiges Öl noch einmal abtropfen. Mariniertes Gemüse bereiten Sie am besten in einer Grillschale zu, Fisch oder Grillkäse gelingen am besten, wenn man sie mitsamt den Kräutern in Alufolie gewickelt auf den Grill legt.

  • 200 ml Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 rote Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL Zucker
  • Kräuter nach Belieben

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